Vortrag „Die Ursaurier vom Bromacker“ und Wanderung

40 Jahre erfolgreiche Fossilgrabungen in der unterpermischen Tambach-Formation
Erstellt am 15.09.2015

 

2015.10.02_VortragBromacker

Vortrag von Herrn Dr. Thomas Martens am 02.10.2015, 19.30 Uhr im Bürgerhaus Tambach-Dietharz, Burgstallstrasse 31a

 

Im Jahre 1887 entdeckte man die erste Sandsteinplatte mit Saurierfährten aus dem Steinbruch an der Seeberger Fahrt bei Tambach-Dietharz. Der Gothaer Gymnasiallehrer, Prof. Wilhelm Pabst (1856-1908), erforschte danach fast 20 Jahre die eigentümlichen Abdrücke von damals noch unbekannten, vierfüßigen Landwirbeltieren. In zahlreichen Veröffentlichungen beschrieb er die unterschiedlichen Fährten. Er war noch der Ansicht, dass es wohl nie gelingen werde, die Erzeuger dieser Fährten fossil nachzuweisen.

Dies änderte sich 1974, als der erste Knochen eines Wirbeltieres in den Gesteinen des Rotliegend (Unteres Perm) am Bromacker bei Tambach-Dietharz entdeckt wurde. Es folgten fast 40 Jahre regelmäßige Fossilgrabungen, die ab 1993 von einem internationalen Wissenschaftlerteam unterstützt wurden. Dabei gelang es bis heute, in den fast 300 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten mehr als 40 Skelette von 12 verschiedenen Ursauriern zu bergen, zu präparieren und wissenschaftlich zu beschreiben. Als Ursaurier werden die ältesten, vierfüßigen Wirbeltiere bezeichnet, denen ein Leben auf dem Festland und außerhalb stehender Gewässer möglich wurde. Es gelang ihnen, neue Lebensräume auf dem riesigen Urkontinent Pangäa zu erobern.

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Kolloquium „Menschen und Wasser“ im GeoPark


Erstellt am 15.09.2015

 

Kolloquium "Menschen und Wasser" am 02.10.2015

Gemeinsam mit der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen veranstaltet der Förderverein AGWA e.V. am 02. Oktober 2015 in der GeoPark-Mitgliedskommune Tambach-Dietharz ein Kolloquium zum Thema „Menschen und Wasser in Geschichte und Gegenwart in Thüringen“. Die Einladung und das Programm der Veranstaltung finden hier (pdf).

 

Es sind halbstündige Vorträge mit folgenden Titeln vorgesehen:

  • Die Unstrut-Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein
  • Formen der historischen Wassernutzung am Beispiel der Stadt Erfurt
  • Historische Entwicklung der Teichwirtschaften am Beispiel der Plothener Teiche
  • Anmerkungen zu Kleindenkmalen mit Wasserbezug
  • Flurnamen mit Wasserbezug
  • Wassermärchen oder: Gibt es Wassermärchen
  • Brunnenfest und Brunnenfege. Interpretation und historische Hintergründe
  • Entwicklung der modernen Wasserversorgung in Thüringen

 

Im Anschluss an die Vortäge gibt es von 16-18 Uhr eine Exkursion zur Schmalwassertalsperre Tambach-Dietharz.

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Programm zum Tag des Geotops 2015 online

Das Programm zum Tag des Geotops 2015 im Nationalen GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen ist jetzt online.
Erstellt am 02.09.2015

Tag des Geotops 2014

Das umfangreiche Programm zum Tag des Geotops 2014 im Nationalen GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen ist jetzt online.
Erstellt am 04.09.2014

Open-Air-Spektakel im Thüringer Burgenland Drei Gleichen

Am Samstag, den 16.08.2014 findet im Drei Gleichen-Gebiet der DREI(N)SCHLAG 2014 statt. Mit Feuerwerk, Konzerten, der Sperrung der Autobahn während des Feuerwerks und zahlreichen Veranstaltungen rund um den 16.08. ist das ganze Drei Gleichen-Gebiet in Bewegung.
Erstellt am 13.08.2014

 

Drei(n)schlag 2011 - Feuerwerk über der Wandersleber Gleiche (TA-Foto: Lutz Ebhardt)

Am Anfang war die Legende
Inmitten des Städtedreiecks Gotha – Erfurt – Arnstadt liegt eine der reizvollsten Thüringer Landschaften. Schon weithin sichtbar thronen auf drei Bergkegeln drei stolze Landgrafenburgen: die Mühlburg, die Burg Gleichen und die Veste Wachsenburg. Sie sind umwoben von Sagen und Legenden über lodernde Brände, grausame Raubritter, entführte Königsnichten und mittelalterliche Bigamie. Einer dieser Legenden verdankt das Gebiet seinen Namen. Es begab sich, dass in einer lauen Mainacht anno 1231 ein schweres Unwetter über das sanfte Hügelland zog. Furchtbare Donnerschläge trieben die Bauern aus ihren Gehöften. Sie schauten auf zum Himmel und erblickten schier Unglaubliches. Blitze schlugen ein. Sie trafen die Burgen mit einem Schlag und setzte sie in Flammen. Es schien, als ob auf den drei Bergen drei riesige Fackeln loderten und die Dörfer, Wiesen und Felder hell erleuchteten. Selbst auf der Wasserfläche des „Großen Sees“, der einst unterhalb der Burgen gelegen haben soll, spiegelte sich das verheerende Flammenmeer. Und seither – so die Sage – nannte das Volk die Burgen und das Land drum herum nur noch die „Drei Gleichen“.

Faltblatt zur Veranstaltung 2014
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