Friedrichroda

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Grube Glückstern

Die etwa 25 m hohe Abbauwand erschließt ein Profil der Oberen Goldlauter-Formation. Das aufgeschlossene Profil beginnt im Liegenden mit rot gefärbten Sand- und Schluffsteinen, in die geringmächtigere graue, grüne oder schwarze Tonsteine ein-gelagert sind. Diese Folge wird von einem fast 2 m mächtigen, grauen bis schwarzen laminierten Tonstein abgeschlossen, der den randlichen Ausläufer eines großen Binnensees repräsentiert. Der Schwarzschiefer wird mit scharfer Grenze vom Gottlob-Konglomerat überlagert.

 

Fossiler Fisch vom Gottlob

Bergbau um Friedrichroda (auf Kobalt im Kesselgraben), Am Gottlob fand eine rege Bergbautätigkeit statt. Obertägig, im „Agnesschacht“ und in den Gruben „Glückstern“ und „Gottes-segen“ wurden Eisen- und Manganerz gewonnen. Der erste Abbau begann bereits im Jahr 1550 und wurde 1552 eingestellt.

 

 

Marienglashöhle

Die „Marienglashöhle“ ist ein Schaubergwerk mit einer natürlichen Kristallgrotte im Gips. Wie bei anderen Objekten (z. B. der Kittelsthaler Tropfsteinhöhle oder der Kristallgrotte im Bergwerk Merkers) handelt es sich um einen natürlich entstandenen Hohlraum, der im Zuge des Bergbaubetriebes angefahren wurde. Im Jahr 1750 begann man mit dem Vortrieb des Herzog-Ernst-Stollen. Ziel dieses Suchstollens war wohl der Kupferschiefer („Unterer Werraton“, Zechstein1). Dabei stieß man 1778 auf ein mächtiges Gipslager (Werragips, Zechstein1), dass im Folgenden Ziel des Abbaus werden sollte. Der Gips wurde als sogenannter „Sparkalk“ gebrannt und zu Mörtel verarbeitet.

 

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