Grenzdolomit im Bett der Apfelstädt

Koordinate (Standort der Schautafel): 50° 53′ 58.56“ N, 10° 51′ 25.26“ E

 

Grenzdolomit in der Apfelstädt

Der Grenzdolomit ist eine etwa 2 bis 4 Meter mächtige Abfolge kompakter Dolomitbänke mit eingeschalteten dünnen Tonstein-lagen. Die Obergrenze dieses markanten „Leithorizontes“ definiert die Grenze zwischen Unterem und Mittlerem Keuper bei ca. 230 Mio. Jahren, daher auch der Name Grenzdolomit.

 
 

Grenzdolomit bei Hochwasser

Während die darunterliegenden sandigen Mergel und die darüber-liegenden gipsführenden Tonsteine rasch abgetragen werden, sind die kompakten Dolomitbänke sehr widerstandsfähig und bilden im Bachbett der Apfelstädt eine natürlich entstandene Geländestufe.

 
 
 

Der Grenzdolomit ist eine Meeresablagerung, das belegen auch die marinen Fossilien, die man darin finden kann. Am häufigsten ist die Muschel Costatoria goldfussi. Daneben kann man auch Schuppen und Knochen von Fischen und, sehr selten, die Reste von Kopffüßern (z.B. Germanonautilus) finden.

 

Das Geotop liegt auf der Apfelstädt-Jacobsweg-Route. In der Nähe des Geotops, auf der Rückseite der Mühlenwegtafel ist eine Erläuterung zum Grenzdolomit angebracht.

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Schabe aus einer Seeablagerung der Rotliegend-Zeit vor ca. 290 Millionen Jahren
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