Schwabhausen

 

Kieswerk Schwabhausen

Schwabhausen liegt im Thüringer Becken und zeigt eine sehr alte Besiedlungsgeschichte. Die fruchtbaren Böden ermöglichen eine landwirtschaftliche Nutzung und bildeten die Lebensgrundlage. Auf dem Gebiet des Kieswerkes Schwabhausen wurden Münzfunde aus dem ersten Jahrhundert gemacht. Im Abbau befinden sich die pleistozänen Niederterrassenschotter der Apfelstädt. Sie lagern über Muschelkalkschichten im Süden und Keupergesteinen im Norden des Berbaugebietes. Die Schichtgrenze Muschelkalk-Keuper verläuft südlich der Verbindungsstraße Wechmar-Schwabhausen, entlang dem Hangfuß des Hainberges und wird in der Talaue mit den pleistozänen Ablagerungen verhüllt.

 

Flussbett der Apfelstädt

Schwabhausen wird durch die Apfelstädt geprägt. Durch den Fluss wurden Kiese und Schotter abgelagert, die im Abbau stehen und ein guter Baurohstoff sind. Im Flussbett der Apfelstädt sind infolge von Karstauswirkungen regelmäßig Versinkungen des Wassers (Trockenfallen im Sommer) zu beobachten.

 

 

Schwäne an den Kiesteichen

Die Verkarstung der Muschelkalkschichten ist Ursache bekannter geologischer und hydrogeologischer Phänomene, wie z.B. Erdfallbildung mit Mächtigkeitsverdopplung des Kieslagers oder Flussversinkungen der Apfelstädt. Das pleistozäne Kieslager liefert wertvolles Kiesmaterial, welches für Bauzwecke genutzt wird. Durch die Fa. Mitteldeutsche Kieswerke GmbH wird dieses Kieslager abgebaut. Die Kiesmächtigkeiten des pleistozänen Kieslagers schwanken zwischen < 4 m und < 10 m.

 

Rastplatz am Kiessee bei Schwabhausen

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